Heizkraftwerk Hannover-Linden

1959 beschloss die Stadt Hannover, ein notwendig gewordenes Kraftwerk zur Strom- und Fernwärmeversorgung zu bauen. Bei der Standortwahl ergaben sich verschiedene Probleme. Das Werk sollte zentral in der Stadt liegen, womit sich ein Standort in bebautem Gebiet nicht vermeiden ließ. Wegen der Brauchwasserentnahme war nur ein Standort am Fluss möglich. Auf dem infrage kommenden Gelände an der Ihme befanden sich zwei Fabriken, die bei den Luftangriffen auf Hannover im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren. Dies waren eine 1856 gegründete Ultramarinfabrik und eine Asphaltfabrik aus dem Jahr 1871. Ihre Reste mussten durch den Kraftwerksbau bereinigt werden. Seitens der Stadt wurden als weitere Auflagen formuliert, dass vom Kraftwerk keine Lärmemission ausgehen und dass die Grünzone entlang der Ihme nicht eingeengt werden durfte. Das Kraftwerk ging im August 1962 ans Netz. 1975 wurden die Schornsteine wegen des Baus des nahe gelegenen Ihme-Zentrums von 65m auf 125m erhöht.

In den 1980er Jahren wurde das Kraftwerk mit einer Rauchgasentstickungsanlage zur Verringerung des Schadstoffausstoßes nachgerüstet.

Der mittlere der drei Kraftwerksblöcke wurde 2003 aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt. In dem 40 m hohen und entkernten Kesselhaus fanden 2004 einzelne Theateraufführungen statt.

Am 9. Juni 2013 veranstalteten die Stadtwerke Hannover AG das „Familienfest“ Tag des offenen Kraftwerks, den tausende Besucher unter anderem zu Rundgängen durch die technischen Anlagen nutzten.

 

Quelle: Wikipedia

Kamera: Canon EOS 1300D

Objektiv: Canon EF-S 24mm f/2.8 STM @ f/8

Aufnahmedatum: 09.09.2018

Kamera: Canon EOS 1300D

Objektiv: Canon EF-S 24mm f/2.8 STM @ f/4.5

Aufnahmedatum: 11.08.2018